| Chronomat 769 |
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Den Anspruch, KOMPLIZIERTE ANZEIGEN ganz EINFACH BEDIENBAR zu gestalten, haben viele - aber nur wenigen Firmen wie eben BREITLING ist es gegben, komplexe Funktionalität mit einfacher Handhabung auf das Engste miteinander zu verknüpfen. |
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Der Chronomat, nicht wie man glauben könnte, der berühmte Navitimer ist seit über 60 Jahren die erfolgreichste und meistverkaufte Uhr von Breitling überhaupt. 1941 wurde der 1. Prototyp des Chronomaten mit patentiertem Rechenschieber entwickelt, der sich jedoch in vielen Deteils von dem später der Öffentlichkeit zum Verkauf angebotenen Modell unterschied. Das Jahr 1942 wird generell akzeptiert als Debüt des ersten von Breitling dem Publikum angebotenen Chronomaten.
Der Rechenschieber dieses ersten Chronomaten wird hier als "Type 42" bezeichnet, um ihn zu unterscheiden von später für den Navitimer konziperten Rechenschieber "Type 52". Der 40iger Jahre Chronomat wird von vielen Sammlern gesucht als einer der attraktivsten Breitlinge, die je produziert wurden, ein echter Klassiker.
Der Breitling Chronomat eine Symbiose aus ( Chrono-( graph) und ( Mat)hematic) mit dem drehbaren Rechenschieber, im Jahr 1940 zum Patent angemeldet. Als der II. Weltkrieg in Europa und anderen Teilen der Welt tobte, unterscheidet sich das Design bewußt von den Millitär- oder von Militär inspirierte Uhren jener Zeit und betont die Anwendungsfunktionen für Ingenieure, Mathematiker, Wissenschaft und Industrie, um neue Hoffnung zu verbreiten für die Zukunft einer Aufstehung nach dem Krieg, Der Chronomat wurde in der Folgezeit in vielen verschiedenen Varianten produziert, einschließlich der ersten Version des automatischen Chronographen in den späten 60 igern und der Quartz getriebenen "Nicht-Chronographen". |
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Zitat aus "Das große Uhrenlexikon" von Fritz von Osterhausen:
Chronomat: Ein in den vierziger Jahren von Breitling entwickeltes Armbanduhrenmodell mit Chronograph und Rechenscheibe für eine Vielzahl von Rechenvorgängen." |
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| 1942 |
Chronomat |
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Bei der aller ersten Ausgabe des Chronomats waren weder das Uhrwerk mit „Breitling“ oder „WOK“ markiert, noch war auf dem Deckel der Rückseite die Bezeichnung 769 eingraviert. |
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1944 |
1. |
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Bei den folgenden Ausgaben des Chronomats war das Uhrwerk immer noch nicht mit „Breitling“ oder dem Breitling (Unruhe, Movemend) Code „WOK“ markiert. Auf dem Deckel der Rückseite war aber die Bezeichnung 769 eingraviert.
Das Uhrwerk ist das berühmte Venus Kaliber 175 mit 17 Rubinen mit einem zentralen chronographen-Sekunden-zeiger, einem kleinen chronographen-Minutenzeiger von 0-45 bei 3 Uhr und einem laufenden Sekundenzeiger bei 9 Uhr.
Es gibt noch keine Stoßsicherung. |
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1.1 |
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Das Schweizer Kreuz und die Nummer des eingetragenen Schweizer Patents 217012 waren ebenfalls auf dem Zifferblatt zu sehen. Die kleine Minutenskala war am Anfang zusätzlich markiert bei 3,6 und 9 weil internationale Telefongespräche damals sehr teuer waren und im 3-Minutentakt abgerechnet wurden.
Die drehbare „bezel“ hatte eine andere telemeter scala, welche zum Messen der Entfernung eines hörbaren ( z.B. Blitz/Donner)oder sichtbaren Ereignisses gebraucht wurde.
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Auf dem Rechenschieber sind weiterhin neben der logarithmen Einteilung zusätzliche Makierungen angebracht. Diese sollen als Hilfe zur Berechnung verschiedener mathematischer Probleme dienen.
Bei 1,2 ist die Makierung für die Schallgeschwindigkeit ca. 1200km/h zur Berechnung telemetrischer Daten wie die Entfernungsbestimmung von Blitzen.
Bei 3,14 ist die Makierung "Pi" für die Kreisberechnung.
Bei 3,6 ist die Makierung "S" für 3600 Sekunden / Stunde
Bei 6 ist die Makierung "Minutes" für 60 Sekunden / min. u.v.m. |
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In der Mitte des Zifferblatts befindet sich eine runde rote Skala von 0-100, um die 100stel einer Minute abzulesen, was dem Gebrauch des Rechenschiebers bei Rechenoperationen behilflich war. |
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1946 |
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Ab jetzt wurde das Uhrwerk mit verschiedenen Makierungen von Breitling ausgeliefert. Anfangs nur mit "Breitling" dann "Breitling Premier" ab dann "Breitling Watch Corp." .... Auf der Rückseite (Deckel) ist die Bezeichnung 769 eingraviert.
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Die ersten Chronomate wurden mit drei verschiedenen Zifferblättern gefertigt.
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Diese Grundtypen wurden in der Folgezeit mit unterschiedlichen Zeigern und leicht varierenden Zifferblättern und Gehäusematerialien gefertigt.
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| CT 1.2.1 K |
Die erste Version des Chronomaten in
18 K Gelbgold, bei dem wohl alle Sammlerherzen hochspringen, wurde damals nur in sehr kleinen Stückzahlen gebaut und ist heute nur noch ganz selten zu finden. |
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| CT 1.2.3b |
Variante mit abgewandeltem Stunden- und
Minutenzeigern |
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| CT 1.2.3c |
Eines der letzteren Versionen mit kleineren
luminiszierenden Ziffern und weißen
Subdials. |
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| 1950 |
Das Zifferblattdesign fängt an sich zu verändern. Anfangs wie hier zu sehen mit arabischen Zahlen bei
12 und 6 Uhr der Rest Striche.
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| CT 1.3.1 |
Chronomat 786 mit 3 Hilfszifferblättern
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| CT 1.4.1 |
Chronomat 769 mit Indexen und römischer 12 - " XII "
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| CT 1.5.1 a |
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| CT 1.6.1a |
Ab Mitte der 50'er Jahre werden die Chronomat 769 komplett mit Strichen statt arabischer Zahlen
produziert. Zwei Striche bei 12 Uhr.
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| CT 1.6.2.K |
Aus 18 Karat Gold mit goldenen Zeigern und Indexen. Version 6 mit floreszierenden Zeigern und Punkten
über den Indexen.
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CT 1.7.1.S
In einer Version aus Silber mit goldenem Drücker und nicht flureszierenden Zeigern.
CT 1.7.1.D
Hier einer vergoldeten Version mit nicht floreszierenden Zeigern. |
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| CT 1.7.2.K |
Hier in 18 Karat Gold mit floreszierenden Indexen.
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| CT 2.1.1 K |

Die Krönung jeder Breitlingsammlung
nur wer diese Uhr besitzt,
besitzt eine wirkliche weltklasse Breitlingsammlung
aber leider existieren weltweit nur ca. 3 - 4 von diesen Uhren. |
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eine in Stahl im Breitlingmuseum in Connecticut ( sehen Sie die Fotos unter Breitling FAQ ), |
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eine weitere soll sich angeblich bei Breitling selbst in der Schweiz befinden, vieleicht ist es die, die im Buch von Benno Richter auf Seite 104 abgebildet ist, die allerdings etwas jünger zu sein scheint, weil diese bereits goldene Ziffern und die Zeiger der späteren Ausgabe hat (schauen Sie sich die einzelnen Modelle chronologisch geordnet an in unserer website breitlingmuseum.de. unter chronomat 1) Genau sind die Zusammenhänge allerdings noch nicht erforscht. Auch Breitling in der Schweiz kann leider nichts zur Klärung beitragen. |
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eine dritte sehr ähnliche Uhr als Chronomat 801, etwas kleiner, 36 mm Durchmesser, wahrscheinlich auf Basis
des Chronomat 769 befindet sich in dem sehr exclusiven Uhrengeschäft des Herrn Steiner in Maastricht
(zu sehen unter steinermaastricht.nl) |
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Maastricht ist überhaupt eine Reise wert für den Sammler alter Uhren. Neben Steiner gibt es noch zwei oder drei sehr interessante Uhrengeschäfte mit exclusiven 2. Hand Uhren, es lohnt sich, mal dorthin zu fahren, ein Geheimtipp von mir.
Ich habe noch eine weitere von diesen Chronomat mit Mondphase gesehen in Amerika, allerdings auch in Stahl, diese aber mit der berühmten Reiskornlünette. Da die Reiskornlünette aber zum ersten Mal bei dem Chronomat 808 zur Anwendung kam und nicht beim 769, vermute ich, daß diese Uhr, genau, wie unsere auf der Basis des 808 gebaut wurde. Dies erklärt auch den etwas größeren Durchmesser von 37 mm bei dieser Uhr, wie auch bei unserer. Diese Uhr ist in sehr schlechtem renovierungsbedürftigen Zustand. |
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